Erfolg dank genügend zahlbaren IT Ressourcen

Um was geht es?

Die Verfügbarkeit von IT Ressourcen ist ein kritischer Erfolgsfaktor für die meisten Firmen und Organisationen. In Europa übersteigt die Nachfrage das Angebot. Welche Alternativen gibt es, was spricht für sie, was gegen sie?

Nachfrage und Angebot: Die Lücke wächst

Industry 4.0, Virtualisation, künstliche Intelligenz, Big Data, Web Shopping, … es ist wohl unbestreitbar, dass Informatik für die meisten Geschäftsmodelle verstärkt ein kritischer Erfolgsfaktor ist. Die Nachfrage nach Informatikressourcen steigt.
Dem steht in unseren Breitengraden ein Mangel an IT Ressourcen gegenüber:

  • Deutschland: 95‘000 Informatiker und 24‘000 Informatiklehrer fehlen, was sich auf das zukünftige Angebot auswirken wird (Stifterverband und McKinsey)
  • Schweiz: 2020 werden 25‘000 ICT Fachkräfte fehlen (SWICO)
  • Oesterreich: 5000 offene IT Stellen (Oesterreichische Wirtschaftskammer)
  • Frankreich: Tausende offene IT Stellen, obschon es viele Arbeitslose aus dem IT Umfeld gibt, Leute, die für eine IT Welt qualifiziert sind, die es nicht mehr länger gibt.

 

Auswirkung

Für die Absolvierenden von Informatikausbildungen ist es attraktiver für Grosskonzern zu arbeiten oder für IT Giganten wie Google oder IBM oder für einen auch zur Informatikfirma gewordenen Industriekonzern wie Siemens. Deshalb sind die Auswirkungen dieses Mangels an Fachkräften besonders schwerwiegend für das Rückgrat unserer Wirtschaft, die KMU.

Es fehlen Leute, um Ideen für neue Produkte und Dienstleistungen umzusetzen, um effizienter und auch in der Zukunft auf lokalen und globalen Märkten wettbewerbsfähiger zu werden/bleiben. Vielfach sind diese KMU als Zulieferer auch Innovationsmotoren für Grossfirmen. Der Fachkräftemangel im IT Bereich wird zum Thema der globalen Wettbewerbsfähigkeit von Europa gegenüber Ländern wie den USA oder China.

 

Wie kann dem begegnet werden?

„Nichts tun“ ist keine Alternative für Unternehmen, die im Markt bestehen wollen. Aber was tun? Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick über Vor- und Nachteile verschiedener Lösungsansätze.
Das dabei verwendete Wort „Ressource“ beinhaltet dabei Folgendes, mehr als „Programmierer“:

  1. Erfahrung mit Projekten in aller Welt unter Einsatz einere Vielzahl von Technologien
  2. Kompetenz: Anwendung dieser Erfahrung in konkreten Projekten: Verstehen der Kundenbedürfnisse und Evaluieren, welche Technologien am geeignetsten sind, um die Ziele zu erreichen.
  3. Kapazität: Genügend Entwickler/innen, um definierte Projekte zeitgerecht umzusetzen.

 

Hemmschwellen weglassen

In unserer Tätigkeit treffen wir drei Hauptgruppen von Gründen, nicht Richtung Nearshore oder Offshore zu gehen:

 

Schlussfolgerungen

Die Verfügbarkeit von genügend IT Ressourcen ist ein kritischer Erfolgsfaktor für die meisten Firmen. Diese Ressourcen sind in Europa zu knapp, was sich auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft auswirken könnte. Knappheit führt zu hohen Preisen. Das Licht am Horizong: es gibt genügend Ressourcen, auf die auch KMU zugreifen können ohne grosse „kulturelle“ oder Partnerrisiken eingehen zu müssen, mit einem (nativen) Hybridansatz.

Zögern Sie nicht, den Autoren zu kontaktieren: erwinpeter@swisshelios.com.

Autor: Erwin Peter, Managing Partner SwissHelios LLC

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